Über Saving Life

Das Projekt SAVING LIFE (Grenzüberschreitende Erste Hilfe) ist eine Kooperation zwischen dem ASB Schleswig-Holstein und der Dänischen Volkshilfe (Dansk Folkehjælp). Das Projekt SAVING LIFE (Grenzüberschreitende Erste Hilfe) ist eine Kooperation zwischen dem ASB Schleswig-Holstein und der Dänischen Volkshilfe (Dansk Folkehjælp). 

Durch das Projekt sollen so viele Mitbürger wie möglich dazu befähigt werden, als freiwillige Ersthelfer aktiv tätig zu werden, noch während der Rettungsdienst auf dem Weg ist.

Hintergründe
Gerade in dünn besiedelten Gebieten sowohl in Deutschland als auch in Dänemark besteht das Problem, dass häufig dort, wo es auf Sekunden ankommt, zu viel Zeit vergeht, bevor der Rettungsdienst vor Ort ist. Mit dem Interreg-Projekt SAVING LIFE in deutsch-dänischer Zusammenarbeit wollen wir einen Beitrag zur Bekämpfung des plötzlichen Herztods leisten und durch wiederholte Schulungen die Handlungssicherheit der Ersthelfer steigern.

Um einen Herzstillstand ohne bleibende Schäden überleben zu können, ist es entscheidend, dass so schnell wie möglich qualifizierte Erste Hilfe geleistet wird.  Denn mit jeder Minute, die verstreicht, verringern sich die Überlebenschancen um 10 Prozent. Wird den Betroffenen bei Herzstilland vor dem Eintreffen des Notarztes keine lebensrettende Erste Hilfe zuteil, überlebt nur eine von 30 Personen. Wenn dagegen freiwillige Ersthelfer lebensrettende Erste Hilfe leisten, steigt die Überlebensquote deutlich.

Ziele
Durch das kostenlose Angebot von Erste Hilfe-Kursen soll die Anzahl der Überlebenden eines Herzstillstandes im nördlichen Bundesland Schleswig-Holstein (Deutschland) sowie in den dänischen Regionen Süddänemark und Seeland deutlich erhöht werden.

Neben diesem kostenlosen Erste Hilfe-Angebot wird im Rahmen des Projekts in den genannten Gebieten eine neue Technologie eingeführt: In der Nähe befindliche Ersthelfer werden über eine Smartphone-App von den Rettungsleitstellen direkt alarmiert und zum Einsatzort geschickt, um bis zum Eintreffen der Rettungskräfte Erste Hilfe zu leisten.

Schließlich wollen wir auf deutscher Seite in Fortsetzung des Projektes ”Schleswig-Holstein SCHOCKT” weitere Standorte von öffentlich zugänglichen Defibrillatoren ausfindig machen und auf dänischer Seite im Rahmen einer Aufklärungskampagne darauf hinwirken, dass alle Defibrillatoren im Projektgebiet Tag und Nacht, rund um die Uhr für jedermann zugänglich gemacht werden.