Aktivitäten

Die Ziele des Projekts sollen durch folgende Aktivitäten erreicht werden:

  • Kostenlose Erste-Hilfe-Kurse
  • Smartphone-App zur Ersthelfer-Einsatzsteuerung
  • Defibrillatoren-Standorte und -Registrierungen

Kostenlose Erste-Hilfe-Kurse
In Deutschland und in Dänemark werden jeweils 190 Erste-Hilfe-Kurse angeboten. Die Kurse umfassen 9 Unterrichtseinheiten à 45 min (DE) bzw. 7 Stunden (DK). Es ist unsere Hoffnung, dass alle Teilnehmer der Erste-Hilfe-Kurse sich als freiwillige Ersthelfer für SAVING LIFE registrieren, so dass wir gemeinsam Deutschland und Dänemark sicherer machen können.

Smartphone-App  
Der ASB Schleswig-Holstein ist Projektpartner von ”Meine Stadt rettet” (www.meine-stadt-rettet.de). Diese App wird unter Einbeziehung der Leitstellen in die Rettungskette eingebunden und durch gezielte Weiterentwicklung an die Erfordernisse des länderübergreifenden Projektes SAVING LIFE angepasst.

Die Dänische Volkshilfe ist bereits dabei, die App (First AED) zu implementieren. Dies geschieht in den Regionen Süddänemark und Seeland, die den dänischen Teil der Programmregion abdecken.

Geht in der Rettungsleitstelle ein Notruf aufgrund eines Herzstillstandes ein, findet diese über die Smartphone-App und GPS-Ortung diejenigen Ersthelfer, die dem Einsatzort am nächsten sind. Die drei Ersthelfer, die zuerst den Einsatz  annehmen, erhalten die Adresse des Notfallortes sowie eine Wegbeschreibung und bekommen folgende Rollen zugeteilt:

  • ein Ersthelfer wird zum Notfallort geschickt, um Herz-Lungen-Wiederbelebung durchzuführen.
  • ein Ersthelfer wird zum nächstgelegenen zugänglichen Defibrillator geschickt.
  • ein Ersthelfer wird zum Notfallort geschickt, um Angehörigen zu assistieren, den Weg zu weisen und/oder bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung zu helfen.

Längerfristig sollen die Ersthelfer durch entsprechende Schnittstellen an die Applikationen in beiden Ländern angeschlossen werden können. Hierfür wird ”Meine Stadt rettet” im Auftrag des Projektpartners ASB weiterentwickelt.

Defibrillatoren 
Das Projekt fordert dazu auf, Defibrillatoren online zu registrieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, so dass die Rettungsleitstellen die Ersthelfer auch an diesen Defibrillator verweisen können. Die Registrierung erfolgt in Deutschland unter www.sh-schockt.de und in Dänemark unter www.hjertestarter.dk. Für Schleswig-Holstein sind bereits 750 verifizierte Standorte von Defibrillatoren in der App zu finden.

Auf dänischer Seite ist vorgesehen, im Rahmen einer Defibrillatorkampagne alle Unternehmen, öffentlichen Behörden, Einrichtungen und Organisationen sowie Vereine und Privatpersonen zu motivieren, in einen Defibrillator zu investieren und diesen so zu platzieren, dass er rund um die Uhr zugänglich ist. Auch Besitzer von Defibrillatoren werden ermuntert, diesen entsprechend zu platzieren.Auch auf deutscher Seite werden entsprechende Anstrengungen unternommen.